klavierspielende Hände

Voraussetzungen

Ein Klavier

Ein eigenes Klavier ist essentiell für den Spaß am Üben. Gerade Anfänger brauchen ein gutes Instrument, da schon in den ersten Monaten die Grundlagen für Koordination und Feinmotorik des Spielapparates (Fingerkuppen, Fingerglieder, Handgelenk, Unter- und Oberarm, Schulter) sowie eine Sensibilität für die Schönheit des Klanges entwickelt wird. Dies wird nur mit einem akustischen Flügel/Klavier in gutem Zustand, bedingt mit einem (hochwertigen) E-Piano, auf keinen Fall mit einem Keyboard erreicht. Ich leiste gerne weitere Hilfestellung zu diesem Thema (Auswahl, Kauf, Miete, Pflege etc.).

Zeit und Lust zum Üben

Natürlich ist regelmäßiges Üben wichtig; ebenso eine gewisse Übedauer, abhängig von Alter und Leistungsstand. Wichtiger als absolute Zeitangaben sind meines Erachtens allerdings die Art und Intensität des Übens und die Lösung technischer und/oder musikalischer Aufgabenstellungen. Manchmal reichen dazu 10 Minuten, manchmal benötigt es eine Stunde oder mehr täglich.

Üben hat allerdings noch erweiterte Bedeutungen: Etwa das bewußte, konzentrierte Hören von Musikaufnahmen jenseits des eigenen Klavierspiels; weiterführend dazu der Vergleich unterschiedlicher Werkinterpretationen; der Besuch von öffentlichen Konzerten; die Lust an der Beschäftigung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Poesie, Tanz…).

Geduld

Eine wahrlich grundlegende Tugend, um die Kunst des Klavierspiels zu erlernen. Gerade erwachsene Neu-Einsteiger fühlen recht bald die Spanne zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Doch die Ausbildung der Feinmotorik und der Koordination der Finger und Handgelenke braucht Zeit; und zusammen mit dem Notenlesen müssen Gehirn und Geist höchsten Ansprüchen genügen. Entschleunigung ist angesagt. Und Geduld.

Elterntipps